Weiche Kontaktlinsen sind bereits seit 1971 auf dem Markt vorhanden. Der Durchmesser beträgt zwischen 12 mm und 16 mm. Der große Vorteil gegenüber herkömmlichen Brillen ist eindeutig:
- Man sieht es jemanden nicht an ob Kontaktlinsen eingesetzt werden
- beschlägt oder verrutscht nicht
- kann für sportliche Aktivitäten eingesetzt werden
Weiche Kontaktlinsen bestehen bis zu 75 % aus Wasser sowie aus einer weochen Kunststoffsubstanz. Durch den hohen Wasseranteil sind die Linsen leicht formbar und anpassungsfähig, woraus ein hoher Tragekomfort resultiert.
Die weichen Linsen werden eingesetzt um Sehschwächen wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Alterssichtigkeit zu beheben. Zudem gibt es verschiedene Tauschintervalle: Tageslinsen, Wochenlinsen, Monatslinsen & Jahreslinsen.
Auch gibt es bereits weiche Linsen, welche Tag & Nacht getragen werden können. Fachärzte raten aber vom Einsatz solcher Linsen aus gesundheitlichen Gründen ab.
Die saubere Hygiene ist beim Einsatz von (weichen) Kontaktlinsen zwingend erfoderlich. Ansonsten kann es zu Infektionen und daraus resultierenden Krankheiten kommen.
Nicht alle Menschen vertragen weiche Kontaktlinsen. Meist liegt das an einem nicht ausreichendem Tränenfilm, sprich trockene Augen. Ist dies der Fall, entsteht auf dem Auge ein unangenehmes Gefühl. Die Gründe für trockene Augen sind meist u.a. Klimaanlagen- und Heizungsluft. Im schlimmsten Fall kann es dann zu Entzündungen kommen, da nicht ausreichend Sauerstoff an das Auge gelangt.
Vorteile von weichen Kontaktlinsen gegenüber harten, formstabilen Linsen:
- geringere Verlustgefahr da weiche Linsen sehr gut am "Auge" haften
- höherer Tragekomfort
Nachteile von weichen Kontaktlinsen gegenüber harten, formstabilen Linsen:
- geringere Haltbarkeitszeit
- meist teurer
- höhere Infektionsgefahr